Wer wir sein möchten


Bereits die Frage gab Anlass zur Diskussion im Kirchgemeinderat: Dürfen wir überhaupt selber definieren, wer wir sein möchten? Ist uns nicht von der Bibel schon vorgegeben, dass wir in Bezug auf Jesus Christus leben sollen und seine Frohe Botschaft umsetzen sollen? Dann ist da noch das staatliche Kirchenrecht und die Vorgaben der kantonalen reformierten Landeskirche.
Dies alles aber darf uns nicht davon abhalten, eigene Worte zu finden, wie wir uns und unseren Glauben verstehen. Deshalb nachfolgend einige Stichworte zur Diskussion im Kirchgemeinderat. Es können nur unvollständige Stichworte sein, weil es keinen fertigen Glauben gibt. Wir besitzen den Glauben nicht aber wir dürfen ihn immer neu suchen und finden, auch Worte dafür finden.


Jesus Christus
-    Gott in ihm – Gott in mir
-    Brücke zwischen Gott und Mensch
-    bedingungslose Liebe und Herausforderung
-    beispielhaftes Vertrauen ins Leben und in Gott
-    Mut, Ungewöhnliches zu tun; offen im Gespräch bleiben
-    Mitten im Leben und Rückzug in die Stille
-    Er lebte ein nachahmenswertes Leben vor. Zum Glück weiss er nicht,
    
was man alles aus ihm gemacht hat...
-    Vertrauen – angenommen sein ohne Bedingungen

Bibel
-    Glaubenserfahrungen von Menschen – Wort Gottes wird es erst in mir
-    Lebensgrundsätze, Hilfe, Trost, Antworten, Orientierung
-    Geschichten fürs Leben
-    Schatz an Geschichten und Symbolen. Leicht misszuverstehen.
-    Perlen, die es zu entdecken gilt

Wir
-    eine Gemeinschaft für alle, in schönen und schwierigen Zeiten
-    eine offene Such- und Weggemeinschaft ohne fertige Antworten
-    das christliche Fundament suchen, das Lebenssinn stiftet ohne fundamentalistisch zu sein
-    Bewahrung der Schöpfung, Frieden schaffen, Gerechtigkeit üben
-    mit Freude, Toleranz und Respekt den Glauben und die Liebe suchen

Reformiert sein
-    ein Auftrag zu ständiger Erneuerung – immer neu fragen
-    Gnade ist wichtig, nicht Leistung
-    mündiges Christentum mit Verstand und Verantwortung
-    offen, nüchtern, schlicht, tolerant
-    direkter Zugang zum Göttlichen
-    keine Diskriminierungen



 

Wer wir sein möchten


Bereits die Frage gab Anlass zur Diskussion im Kirchgemeinderat: Dürfen wir überhaupt selber definieren, wer wir sein möchten? Ist uns nicht von der Bibel schon vorgegeben, dass wir in Bezug auf Jesus Christus leben sollen und seine Frohe Botschaft umsetzen sollen? Dann ist da noch das staatliche Kirchenrecht und die Vorgaben der kantonalen reformierten Landeskirche.
Dies alles aber darf uns nicht davon abhalten, eigene Worte zu finden, wie wir uns und unseren Glauben verstehen. Deshalb nachfolgend einige Stichworte zur Diskussion im Kirchgemeinderat. Es können nur unvollständige Stichworte sein, weil es keinen fertigen Glauben gibt. Wir besitzen den Glauben nicht aber wir dürfen ihn immer neu suchen und finden, auch Worte dafür finden.


Jesus Christus
-    Gott in ihm – Gott in mir
-    Brücke zwischen Gott und Mensch
-    bedingungslose Liebe und Herausforderung
-    beispielhaftes Vertrauen ins Leben und in Gott
-    Mut, Ungewöhnliches zu tun; offen im Gespräch bleiben
-    Mitten im Leben und Rückzug in die Stille
-    Er lebte ein nachahmenswertes Leben vor. Zum Glück weiss er nicht,
    
was man alles aus ihm gemacht hat...
-    Vertrauen – angenommen sein ohne Bedingungen

Bibel
-    Glaubenserfahrungen von Menschen – Wort Gottes wird es erst in mir
-    Lebensgrundsätze, Hilfe, Trost, Antworten, Orientierung
-    Geschichten fürs Leben
-    Schatz an Geschichten und Symbolen. Leicht misszuverstehen.
-    Perlen, die es zu entdecken gilt

Wir
-    eine Gemeinschaft für alle, in schönen und schwierigen Zeiten
-    eine offene Such- und Weggemeinschaft ohne fertige Antworten
-    das christliche Fundament suchen, das Lebenssinn stiftet ohne fundamentalistisch zu sein
-    Bewahrung der Schöpfung, Frieden schaffen, Gerechtigkeit üben
-    mit Freude, Toleranz und Respekt den Glauben und die Liebe suchen

Reformiert sein
-    ein Auftrag zu ständiger Erneuerung – immer neu fragen
-    Gnade ist wichtig, nicht Leistung
-    mündiges Christentum mit Verstand und Verantwortung
-    offen, nüchtern, schlicht, tolerant
-    direkter Zugang zum Göttlichen
-    keine Diskriminierungen



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