Warum Kirchliche Unterweisung?

Unterrichtsstufen und die dazu gehörigen Themen

Anmeldung und Rahmenbedingungen

Unterrichtstermine

Die Unterrichtenden

Fotos   KONFLAGER 2008


Warum Kirchliche Unterweisung?


Kirchliche Unterweisung (KUW) und Taufe sind miteinander verbunden.

Die Taufe ist ein symbolischer Akt. Er zeigt, dass Gott mit dem Täufling in Beziehung lebt. Die Eltern und die Paten bestätigen, dass sie mit dem Kind in diesem Geist der Liebe leben wollen. Nicht allein Eltern und Paten bekennen sich dazu, auch die Kirchgemeinde verpflichtet sich, mit ihrem neuen Mitglied im Geist der Liebe unterwegs zu sein, d.h. es zu achten und ernst zu nehmen. Das ist der Grund, weshalb die Taufe kein privater Anlass ist, sondern in einem Gemeindegottesdienst statt findet.

Die Taufe ist ein einmaliger Akt; was es heisst, getauft zu sein, ist ein lebenslanger Verstehens- und Verständigungsprozess. Die Kirchliche Unterweisung will dafür Raum geben. Die Unterrichtenden gehen in ihrer Arbeit davon aus, dass Gott schon unendlich lange vor ihnen mit den Kindern und Jugendlichen in Beziehung getreten ist. Es geht also nicht darum, den Kindern und Jugendlichen den rechten Glauben beizubringen. Die Kirchliche Unterweisung offeriert vielmehr die Möglichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler ihre selbst gemachten Erkenntnisse und Erfahrungen zum Ausdruck bringen, sie so in einen weiteren Zusammenhang setzen und damit Orientierung für ihr Leben gewinnen können. Die Bibel stellt dafür Sprache zur Verfügung. Das gemeinsame Feiern des Gottesdienstes ist ein wichtiges Moment in diesem Geschehen.

Die Kirchliche Unterweisung ist also ein Dienst der Kirchgemeinde für Sie und Ihr Kind. Die Arbeit wird aus den Kirchensteuern finanziert.


Unterrichtsstufen und die dazu gehörigen Themen


Die KUW ist in drei Stufen eingeteilt.  (Details siehe hier)


Stufe I umfasst den Unterricht in der 2. + 3. Klasse. Thema sind Taufe und Abendmahl.

Stufe II besteht aus dem Unterricht für die Kinder der 5. Klasse. Themen: das Kirchenjahr, die Wahrheitsfrage (in der Bibel), die Bibel - das spannende Buch?, Weg des Christentums.

Stufe III besteht aus dem Unterricht in der 7. und 9. Klasse. Hier stehen die Lebens- und Glaubensfragen im Vordergrund.

Integraler Bestandteil der KUW sind die Gottesdienste. Sie schliessen meist das Thema ab, das in den vorangegangenen KUW-Lektionen behandelt wurde. Die Kinder und Jugendlichen beteiligen sich aktiv an diesen Feiern in der Kirche, zu denen alle eingeladen sind: Eltern, Geschwister, Nachbarn, Freundinnen und Freunde der Kinder und Jugendlichen und auch Aussenstehende.


Anmeldung und Rahmenbedingungen


Die KUW findet ausserhalb der Schulzeit, also in der Freizeit der Kinder und Jugendlichen statt. Damit steht sie in Konkurrenz zu den Angeboten der Freizeitindustrie oder der Musikschule und den Sportvereinen.
Damit die KUW in geordnetem Rahmen durchgeführt werden kann, braucht es verbindliche Regeln. Verbindlichkeit beruht auf Gegenseitigkeit.
 
Auf der einen Seite sind Sie als Eltern eingeladen – wenn Sie dies wollen -, den Unterricht zu besuchen, damit Sie beurteilen können, ob der Unterricht in dem Geist durchgeführt wird, wie er eingangs formuliert wurde. Ebenso haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, bei Fragen und Problemen das direkte Gespräch mit den Unterrichtenden aufzunehmen.
Einer anfänglichen Skepsis kann durch einen probeweisen, unverbindlichen Besuch Ihres Kindes in den ersten KUW-Sequenzen begegnet werden.

Auf der anderen Seite verpflichten Sie sich als Eltern, wenn Sie ihr Kind in der 2. Klasse zum KUW angemeldet haben, dafür zu sorgen, dass Ihr Kind die Kurse in allen drei Stufen bis zur Konfirmation lückenlos besucht. Für Absenzen gelten die gleichen Gründe wie in der Schule.


Zur Unterweisung gehört, dass der Schüler oder die Schülerin 15 Kirchgemeindeanlässe (Gottesdienste und andere Veranstaltungen) besucht. 12 dieser Gottesdienste fallen auf die KUW-Stufe III (je 4 Gottesdienstbesuche im 7. / 8. / 9. Schuljahr).

Entsprechend dem eingangs erwähnten Geist, in dem der Unterricht stattfindet, ist es grundsätzlich möglich, dass auch ungetaufte oder konfessionslose Kinder und Jugendliche die Kirchliche Unterweisung besuchen können; ebenso Kinder und Jugendliche, die der Katholischen Kirchgemeinde angehören. Für sie gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für alle anderen.


Unterrichtstermine


Sie werden Anfang Schuljahr über die Daten der betreffenden KUW-Kurse und Gottesdienste brieflich informiert. Die Unterrichtenden bemühen sich darum, die Lektionen so zu legen, dass sie mit dem Stundenplan der Schule abgestimmt sind. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Aber auch dann versuchen wir, vernünftige Unterrichtszeiten zu finden, können aber Kollisionen mit den Terminen der Freizeitaktivitäten der Schülerinnen und Schüler nicht immer vermeiden. Da die KUW auf ein paar wenige Lektionen und Blockzeiten verteilt ist, erwarten wir, dass die Kinder und Jugendlichen ihr den Vorrang geben.

Das Volksschulgesetz erlaubt es uns, in der Primarstufe zwei Schultage pro Jahr zu beanspruchen. Diese brauchen wir in der 2. Klasse für den Einführungstag und in der 5. Klasse für einen ganztägigen Unterricht. Ebenfalls in der 5. Klasse findet ein KUW-Wochenende statt.
Die drei Tage, die uns laut dem Volksschulgesetz pro Schuljahr für die Oberstufe zur Verfügung stehen, werden für das Konf-Lager in der 9. Klasse eingesetzt.

Über die Gottesdienste oder andere öffentliche Anlässe im Rahmen der KUW informiert unsere Homepage oder auch die aktuelle Ausgabe der Zeitung „reformiert." 


Die Unterrichtenden 
Es unterrichten alle Pfarrpersonen sowie die Katechetinnen. Namen und Adressen siehe unter "Kontakt" (bzw. "Wir über uns") oder hier klicken
 










Fotos

 

 

Warum Kirchliche Unterweisung?

Unterrichtsstufen und die dazu gehörigen Themen

Anmeldung und Rahmenbedingungen

Unterrichtstermine

Die Unterrichtenden

Fotos   KONFLAGER 2008


Warum Kirchliche Unterweisung?


Kirchliche Unterweisung (KUW) und Taufe sind miteinander verbunden.

Die Taufe ist ein symbolischer Akt. Er zeigt, dass Gott mit dem Täufling in Beziehung lebt. Die Eltern und die Paten bestätigen, dass sie mit dem Kind in diesem Geist der Liebe leben wollen. Nicht allein Eltern und Paten bekennen sich dazu, auch die Kirchgemeinde verpflichtet sich, mit ihrem neuen Mitglied im Geist der Liebe unterwegs zu sein, d.h. es zu achten und ernst zu nehmen. Das ist der Grund, weshalb die Taufe kein privater Anlass ist, sondern in einem Gemeindegottesdienst statt findet.

Die Taufe ist ein einmaliger Akt; was es heisst, getauft zu sein, ist ein lebenslanger Verstehens- und Verständigungsprozess. Die Kirchliche Unterweisung will dafür Raum geben. Die Unterrichtenden gehen in ihrer Arbeit davon aus, dass Gott schon unendlich lange vor ihnen mit den Kindern und Jugendlichen in Beziehung getreten ist. Es geht also nicht darum, den Kindern und Jugendlichen den rechten Glauben beizubringen. Die Kirchliche Unterweisung offeriert vielmehr die Möglichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler ihre selbst gemachten Erkenntnisse und Erfahrungen zum Ausdruck bringen, sie so in einen weiteren Zusammenhang setzen und damit Orientierung für ihr Leben gewinnen können. Die Bibel stellt dafür Sprache zur Verfügung. Das gemeinsame Feiern des Gottesdienstes ist ein wichtiges Moment in diesem Geschehen.

Die Kirchliche Unterweisung ist also ein Dienst der Kirchgemeinde für Sie und Ihr Kind. Die Arbeit wird aus den Kirchensteuern finanziert.


Unterrichtsstufen und die dazu gehörigen Themen


Die KUW ist in drei Stufen eingeteilt.  (Details siehe hier)


Stufe I umfasst den Unterricht in der 2. + 3. Klasse. Thema sind Taufe und Abendmahl.

Stufe II besteht aus dem Unterricht für die Kinder der 5. Klasse. Themen: das Kirchenjahr, die Wahrheitsfrage (in der Bibel), die Bibel - das spannende Buch?, Weg des Christentums.

Stufe III besteht aus dem Unterricht in der 7. und 9. Klasse. Hier stehen die Lebens- und Glaubensfragen im Vordergrund.

Integraler Bestandteil der KUW sind die Gottesdienste. Sie schliessen meist das Thema ab, das in den vorangegangenen KUW-Lektionen behandelt wurde. Die Kinder und Jugendlichen beteiligen sich aktiv an diesen Feiern in der Kirche, zu denen alle eingeladen sind: Eltern, Geschwister, Nachbarn, Freundinnen und Freunde der Kinder und Jugendlichen und auch Aussenstehende.


Anmeldung und Rahmenbedingungen


Die KUW findet ausserhalb der Schulzeit, also in der Freizeit der Kinder und Jugendlichen statt. Damit steht sie in Konkurrenz zu den Angeboten der Freizeitindustrie oder der Musikschule und den Sportvereinen.
Damit die KUW in geordnetem Rahmen durchgeführt werden kann, braucht es verbindliche Regeln. Verbindlichkeit beruht auf Gegenseitigkeit.
 
Auf der einen Seite sind Sie als Eltern eingeladen – wenn Sie dies wollen -, den Unterricht zu besuchen, damit Sie beurteilen können, ob der Unterricht in dem Geist durchgeführt wird, wie er eingangs formuliert wurde. Ebenso haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, bei Fragen und Problemen das direkte Gespräch mit den Unterrichtenden aufzunehmen.
Einer anfänglichen Skepsis kann durch einen probeweisen, unverbindlichen Besuch Ihres Kindes in den ersten KUW-Sequenzen begegnet werden.

Auf der anderen Seite verpflichten Sie sich als Eltern, wenn Sie ihr Kind in der 2. Klasse zum KUW angemeldet haben, dafür zu sorgen, dass Ihr Kind die Kurse in allen drei Stufen bis zur Konfirmation lückenlos besucht. Für Absenzen gelten die gleichen Gründe wie in der Schule.


Zur Unterweisung gehört, dass der Schüler oder die Schülerin 15 Kirchgemeindeanlässe (Gottesdienste und andere Veranstaltungen) besucht. 12 dieser Gottesdienste fallen auf die KUW-Stufe III (je 4 Gottesdienstbesuche im 7. / 8. / 9. Schuljahr).

Entsprechend dem eingangs erwähnten Geist, in dem der Unterricht stattfindet, ist es grundsätzlich möglich, dass auch ungetaufte oder konfessionslose Kinder und Jugendliche die Kirchliche Unterweisung besuchen können; ebenso Kinder und Jugendliche, die der Katholischen Kirchgemeinde angehören. Für sie gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für alle anderen.


Unterrichtstermine


Sie werden Anfang Schuljahr über die Daten der betreffenden KUW-Kurse und Gottesdienste brieflich informiert. Die Unterrichtenden bemühen sich darum, die Lektionen so zu legen, dass sie mit dem Stundenplan der Schule abgestimmt sind. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Aber auch dann versuchen wir, vernünftige Unterrichtszeiten zu finden, können aber Kollisionen mit den Terminen der Freizeitaktivitäten der Schülerinnen und Schüler nicht immer vermeiden. Da die KUW auf ein paar wenige Lektionen und Blockzeiten verteilt ist, erwarten wir, dass die Kinder und Jugendlichen ihr den Vorrang geben.

Das Volksschulgesetz erlaubt es uns, in der Primarstufe zwei Schultage pro Jahr zu beanspruchen. Diese brauchen wir in der 2. Klasse für den Einführungstag und in der 5. Klasse für einen ganztägigen Unterricht. Ebenfalls in der 5. Klasse findet ein KUW-Wochenende statt.
Die drei Tage, die uns laut dem Volksschulgesetz pro Schuljahr für die Oberstufe zur Verfügung stehen, werden für das Konf-Lager in der 9. Klasse eingesetzt.

Über die Gottesdienste oder andere öffentliche Anlässe im Rahmen der KUW informiert unsere Homepage oder auch die aktuelle Ausgabe der Zeitung „reformiert." 


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